Bewegung im Alltag

Wer kennt das nicht? Jeden Tag erleben wir Situationen, in denen wir uns bewusst entscheiden können unsere alltägliche Bewegungsaktivität zu erhöhen oder zu reduzieren. Hier ein paar klassische Beispiele: Nehme ich den Aufzug oder die Treppe? Fahre ich schnell mit dem Auto zum Einkaufen oder nehme ich das Fahrrad? Gehe ich noch eine kleine Runde spazieren oder lege ich mich lieber auf's Sofa?
Solche und andere Beispiele zeigen deutlich, dass wir täglich die Qual der Wahl haben. Aber warum sollten wir uns für mehr Bewegung im Alltag entscheiden? Die Antwort hierauf ist eigentlich ganz einfach: Gesteigerte körperliche Aktivität im Alltag erhöht das Wohlbefinden, kann auch die Gesundheit fördern und uns vor Krankheit schützen.
Ein Sprung zurück in die Geschichte verdeutlicht uns so einiges: Menschen, die in der Steinzeit lebten, legten täglich 40-50 km zu Fuß zurück und das blieb auch so über Millionen von Jahren. Unsere heutige deutlich fortgeschrittene Mobilität (damit sind  nicht die eigenen Füße gemeint) macht uns eher zu trägen und sesshaften Menschen, die sich immer wieder entscheiden müssen, ob sie sich bewegen wollen oder nicht. Die Folgen von zu wenig Bewegung im Alltag sind leider nicht von der Hand zu weisen und reichen von Diabetes über Bluthochdruck bis hin zu erhöhten Blutfettwerten und Übergewicht. 
Um dem Phänomen der Bewegungs-Faulheit zu entfliehen, macht es Sinn die körperliche Aktivität  zu erhöhen. Körperliche Aktivität beinhaltet alles an Bewegung, was über den Grundumsatz des  Körpers hinaus geht und ein Mehrverbrauch an Energie zur Folge hat. Das betrifft also auch alle Bewegungen des Alltags in Beruf, Freizeit, Haushalt oder im Garten. 

Hier ein paar kleine Tipps und Tricks, wie man Bewegung mehr in den Alltag integrieren kann (sofort umsetzbar und mit unmittelbarer Erfolgsgarantie):

1. So viele Strecken wie möglich zu Fuß zurück legen
2. Öfter mal das Fahrrad statt des Autos wählen, gerade wenn es um kurze Strecken geht
3. Treppe steigen statt Aufzug fahren
4. kleine Bewegungseinheiten auch auf der Arbeit integrieren, gerade bei sitzenden Tätigkeiten (z.B. öfter aufstehen, kurzer Spaziergang in der Mittagspause)
5. Regelmäßige kleine Spaziergänge 
6. Verabredungen mit Freunden an der frischen Luft statt drinnen (in Zeiten von Corona sowieso die bessere Alternative)
7. Mit Kindern spielen, wann immer es sich ergibt (sie sind mit ihrem natürlichen Bewegungsdrang ein echtes Vorbild)
8. Aktiv bleiben auch vor dem Fernseher
9. regelmäßige wöchentliche Termine um Sport zu treiben
10 Haus- und Gartenarbeit erledigen

Vielleicht lässt sich der ein oder andere Tipp ja auch in Deinen Alltag integrieren? Solltest Du uns bald wieder in der Praxis besuchen, dann versuch es doch direkt, wenn du die Wahl zwischen 3 Etagen Treppe oder Aufzug hast!

(Quellen: M. Muster & R. Zielinski: Bewegung und Gesundheit - Gesicherte Effekte von körperlicher Aktivität und Ausdauertraining. Darmstadt 2006)

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